Die ehrliche Antwort in 30 Sekunden
- Das ISG ist ein sehr stabiles Gelenk. Es bewegt sich im Schnitt nur um wenige Grad und Bruchteile eines Millimeters.
- Eine „Blockade“ im Sinne eines verschobenen Gelenks lässt sich mit exakten Messungen nicht nachweisen.
- Einrenken verändert die Lage des Gelenks nicht – dass es danach kurz besser geht, hat andere Gründe.
- Tests, die eine Fehlstellung oder Blockade ertasten sollen, sind wenig zuverlässig.
- ISG-Schmerzen gibt es trotzdem. Sie sind echt – nur eben kein „rausgesprungenes“ Gelenk.
- Training für Hüfte und Rumpf ist ein sinnvoller Weg. Die Studienlage dazu ist allerdings noch begrenzt.
Dein ISG ist nicht rausgesprungen. Es ist gereizt – und das ist eine viel bessere Nachricht.