Die ehrliche Antwort in 30 Sekunden
- Tennisarm (laterale Epikondylalgie) heißt: Die Sehnenansätze der Handgelenk- und Fingerstrecker außen am Ellenbogen sind überlastet. Golferarm ist dasselbe Prinzip innen, an den Beugern.
- Die meisten Betroffenen spielen gar kein Tennis – wiederholte, kraftvolle Arm- und Greifbewegungen in Job und Alltag spielen eine große Rolle.
- Die Kortisonspritze lindert kurzfristig, führte in Studien aber nach einem Jahr zu mehr Rückfällen und schlechteren Ergebnissen.
- Die gute Nachricht: Rund 9 von 10 Betroffenen sind nach einem Jahr erholt oder deutlich besser – auch ohne Spritze.
- Gezieltes Training brachte in den ersten Wochen schnellere Fortschritte als Abwarten und schneidet besser ab als passive Maßnahmen.
Die schnellste Lösung ist nicht automatisch die beste. Beim Tennisarm ist sie oft der Umweg.